Und wieder gibts nen neuen eintrag.
hab mir überlegt, mal was über zwischenmenschliche beziehungen zu schreiben, bin aber irgendwie unschlüssig über den anfang, das ende und mittendrin hab ich auch keinen plan. naja, wahrscheinlich gehts jedem so, der sich mal länger damit beschäftigt.
gestern hab ich mal ne kleine weile drüber nachgedacht, mit der liebe anzufangen. so von wegen das feuer, kribbeln im bauch (seit mario barth wissen wir ja, das das nix mit liebe zu tun hat, eher mit verstopfung. stichwort zwölffingerdarm.), so zeugs eben. aber irgendwie bleibt es immer nur bei unbestimmten gedanken. das is schon ein komisches gefühl, je länger man drüber nachdenkt, umso weiter entrückt es dem eigenen verstand bis man garnich mehr weiss, wie man überhaupt auf die idee gekommen is. naja, es is auf jeden fall erstmal gut, sich überhaupt gedanken zu machen. schliesslich muss man sich ja im klaren drüber sein, was man so tut. oder so. hier is es wieder. mit was anfangen, was man vermeintlich kennt, und am ende kommt nur schrott bei raus. mein bester freund hat das mal treffend als "wortkotze" bezeichnet.
wär das nich mal ne gute sache, ne anleitung zum gedankenfesthalten. die würd ich sofort kaufen. andererseits muss ich sagen, das ich ohne diese "unbeständigkeit" auf manche sachen garnich kommen würde, und wenn ich meine eigenen gedanken verstehen könnte, würd ich wahrscheinlich im irrenhaus enden. fragt sich nur, ob das die richtige einstellung is. aber ich bin bis jetz keiner besseren, oder vielmehr interessanteren einstellung übern weg gelaufen. und jetz weiss ich grad wieder nich, was ich eigentlich schreiben wollte. deshalb schreib ich schnell was anderes, muss ja die zeilen füllen. ich werd an dieser stelle mal alle grüssen, die sich die mühe gemacht haben, bis hierher durchgehalten zu haben. hallo, und vielen dank für die aufmerksamkeit.
aber zurück zum zwischenmenschlichen. gestern gabs ne schöne feier, ne bekannte verlässt deutschland für sechs wochen, um in brasilien ein wenig sonne zu tanken und die familie zu sehen. is ne schöne sache. da waren viele nette leute, die ich zwar kaum kenne, aber trotzdem haben sie mir zur begrüssung nen küsschen links und rechts auf die backe gedrückt. is das nich toll. schade eigentlich, das die deutschen da viel reservierter sind. in jedem deutschen müsste ein kleiner brasilianer stecken und umgedreht genauso. das wär doch ne klasse mischung.
aber das wollt ich eigentlich auch nich schreiben. es is schon ne crux mit meinen gedanken. manchmal hab ich angst vor mir selbst. aber wenn ich nich das getan hätte, was ich getan habe, wär ich heut nich dort, wo ich bin. ich weiss, is' ein abgedroschener spruch, aber ich hab ihn jetz rausgehauen und werd ihn auch nich zurücknehmen. ausserdem is er immer war. trotzdem beschleicht mich ab und zu das gefühl, ich hätte dies und das anders machen können, um trotzdem hier zu landen. das dumme an der vergangenheit is aber, das man sie nich ändern kann. und wenn mans könnte, würde man vermutlich mehr kaputt machen als irgendwas anders. wer kennt nich das gefühl, abends im bett zu liegen, der tag streicht am geistigen auge nohmal vorbei. und mittendrin macht man nen schnitt und spinnt sich seine eigene geschichte zurecht, in der alles anders is und sowieso besser. schade nur, das man im entscheidenden augenblick nich mal schnell in die zukunft schauen kann, was man sich am abend so alles durch den kopf gehen lassen wird, um es in der gegenwart anders zu machen. oder gar überhaupt etwas machen. denn die meisten gelegenheiten sind ja ungenutzt. letztens erst sass ich in der straßenbahn und hab überlegt, ob ich nochmal zurück gehe oder nich. hin und her hab ich den gedanken gedreht, mich an den gesichtsausdruck auf ihrem gesicht erinnert, an die momente des vorübergegangenen tages gedacht. und dann hab ich mir nen ruck gegeben, die bahn verpasst und bin zurück. es hat sich gelohnt. war nur ein kleiner kuss, aber trotzdem gut. zwische tür und angel. ein moment zum erinnern. und im nachhinein zu romantisch, fast kitschig, irgendwie der wirklichkeit entrückt aber trotzdem geschehen. ist es nicht ein solcher moment, der das leben lebenswert macht. für den man lebt. so man denn die gelegenheit nutzt und ein wenig mut zusammen nimmt. vielleicht werd ich in zukunft ein wenig mutiger sein.
ich denk andauernd an dich. will ich weiter? mit dir immer.
das beste is ja das lachen. wer lacht schon gern allein? ich nich. und wenn ich grad mit meinen freunden unterwegs bin und wir haben ne schöne zeit, alle lachen, keiner is allein, die sonne lacht vom himmel, vögel zwitschern, dann weiss ich das ich alles richtig gemacht habe. davon kann die welt schon ne scheibe abhaben. was sind schon alle reichtümer der welt, wenn man sie nich teilen kann. freunde kann man sich zwar auch kaufen, nur dummerweise sind das dann keine freunde. jedenfalls nich die richtigen. for all the wrong reasons. blablabla, jetz reichts mir erstmal mit der gefühlsduselei. wird langsam langweilig. aber auch wieder nich. verdammt, welcher idiot hat sich sowas schreckliches wie gefühle einfallen lassen. schrecklich schön.
wenn ich ein engel wär, gäb ich meine flügel her und liess mich fallen.
bleibt noch was zu sagen? ich glaube nich. aber ich hab ja auch wieder ne menge weggelassen, weil ich nich meine gedanken im zaum halten kann. zu dumm, aber was solls, so kann ich wieder was hier reinschreiben. vielleicht nich gleich soviel auf einmal und mit ein wenig mehr sinn, aber ein paar zeilen werd ich schon zusammenschustern.
als denn,
gute nacht, guten morgen und dazwischen is auch gut.
hab mir überlegt, mal was über zwischenmenschliche beziehungen zu schreiben, bin aber irgendwie unschlüssig über den anfang, das ende und mittendrin hab ich auch keinen plan. naja, wahrscheinlich gehts jedem so, der sich mal länger damit beschäftigt.
gestern hab ich mal ne kleine weile drüber nachgedacht, mit der liebe anzufangen. so von wegen das feuer, kribbeln im bauch (seit mario barth wissen wir ja, das das nix mit liebe zu tun hat, eher mit verstopfung. stichwort zwölffingerdarm.), so zeugs eben. aber irgendwie bleibt es immer nur bei unbestimmten gedanken. das is schon ein komisches gefühl, je länger man drüber nachdenkt, umso weiter entrückt es dem eigenen verstand bis man garnich mehr weiss, wie man überhaupt auf die idee gekommen is. naja, es is auf jeden fall erstmal gut, sich überhaupt gedanken zu machen. schliesslich muss man sich ja im klaren drüber sein, was man so tut. oder so. hier is es wieder. mit was anfangen, was man vermeintlich kennt, und am ende kommt nur schrott bei raus. mein bester freund hat das mal treffend als "wortkotze" bezeichnet.
wär das nich mal ne gute sache, ne anleitung zum gedankenfesthalten. die würd ich sofort kaufen. andererseits muss ich sagen, das ich ohne diese "unbeständigkeit" auf manche sachen garnich kommen würde, und wenn ich meine eigenen gedanken verstehen könnte, würd ich wahrscheinlich im irrenhaus enden. fragt sich nur, ob das die richtige einstellung is. aber ich bin bis jetz keiner besseren, oder vielmehr interessanteren einstellung übern weg gelaufen. und jetz weiss ich grad wieder nich, was ich eigentlich schreiben wollte. deshalb schreib ich schnell was anderes, muss ja die zeilen füllen. ich werd an dieser stelle mal alle grüssen, die sich die mühe gemacht haben, bis hierher durchgehalten zu haben. hallo, und vielen dank für die aufmerksamkeit.
aber zurück zum zwischenmenschlichen. gestern gabs ne schöne feier, ne bekannte verlässt deutschland für sechs wochen, um in brasilien ein wenig sonne zu tanken und die familie zu sehen. is ne schöne sache. da waren viele nette leute, die ich zwar kaum kenne, aber trotzdem haben sie mir zur begrüssung nen küsschen links und rechts auf die backe gedrückt. is das nich toll. schade eigentlich, das die deutschen da viel reservierter sind. in jedem deutschen müsste ein kleiner brasilianer stecken und umgedreht genauso. das wär doch ne klasse mischung.
aber das wollt ich eigentlich auch nich schreiben. es is schon ne crux mit meinen gedanken. manchmal hab ich angst vor mir selbst. aber wenn ich nich das getan hätte, was ich getan habe, wär ich heut nich dort, wo ich bin. ich weiss, is' ein abgedroschener spruch, aber ich hab ihn jetz rausgehauen und werd ihn auch nich zurücknehmen. ausserdem is er immer war. trotzdem beschleicht mich ab und zu das gefühl, ich hätte dies und das anders machen können, um trotzdem hier zu landen. das dumme an der vergangenheit is aber, das man sie nich ändern kann. und wenn mans könnte, würde man vermutlich mehr kaputt machen als irgendwas anders. wer kennt nich das gefühl, abends im bett zu liegen, der tag streicht am geistigen auge nohmal vorbei. und mittendrin macht man nen schnitt und spinnt sich seine eigene geschichte zurecht, in der alles anders is und sowieso besser. schade nur, das man im entscheidenden augenblick nich mal schnell in die zukunft schauen kann, was man sich am abend so alles durch den kopf gehen lassen wird, um es in der gegenwart anders zu machen. oder gar überhaupt etwas machen. denn die meisten gelegenheiten sind ja ungenutzt. letztens erst sass ich in der straßenbahn und hab überlegt, ob ich nochmal zurück gehe oder nich. hin und her hab ich den gedanken gedreht, mich an den gesichtsausdruck auf ihrem gesicht erinnert, an die momente des vorübergegangenen tages gedacht. und dann hab ich mir nen ruck gegeben, die bahn verpasst und bin zurück. es hat sich gelohnt. war nur ein kleiner kuss, aber trotzdem gut. zwische tür und angel. ein moment zum erinnern. und im nachhinein zu romantisch, fast kitschig, irgendwie der wirklichkeit entrückt aber trotzdem geschehen. ist es nicht ein solcher moment, der das leben lebenswert macht. für den man lebt. so man denn die gelegenheit nutzt und ein wenig mut zusammen nimmt. vielleicht werd ich in zukunft ein wenig mutiger sein.
ich denk andauernd an dich. will ich weiter? mit dir immer.
das beste is ja das lachen. wer lacht schon gern allein? ich nich. und wenn ich grad mit meinen freunden unterwegs bin und wir haben ne schöne zeit, alle lachen, keiner is allein, die sonne lacht vom himmel, vögel zwitschern, dann weiss ich das ich alles richtig gemacht habe. davon kann die welt schon ne scheibe abhaben. was sind schon alle reichtümer der welt, wenn man sie nich teilen kann. freunde kann man sich zwar auch kaufen, nur dummerweise sind das dann keine freunde. jedenfalls nich die richtigen. for all the wrong reasons. blablabla, jetz reichts mir erstmal mit der gefühlsduselei. wird langsam langweilig. aber auch wieder nich. verdammt, welcher idiot hat sich sowas schreckliches wie gefühle einfallen lassen. schrecklich schön.
wenn ich ein engel wär, gäb ich meine flügel her und liess mich fallen.
bleibt noch was zu sagen? ich glaube nich. aber ich hab ja auch wieder ne menge weggelassen, weil ich nich meine gedanken im zaum halten kann. zu dumm, aber was solls, so kann ich wieder was hier reinschreiben. vielleicht nich gleich soviel auf einmal und mit ein wenig mehr sinn, aber ein paar zeilen werd ich schon zusammenschustern.
als denn,
gute nacht, guten morgen und dazwischen is auch gut.

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